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Polkas, Walzer und Champagnermusik

Von Michael Miller, North Dakota Horizons, Winter, 1994

Übersetzung von Alice Morgenstern, München, Deutschland

Die Lawrence Welk Sammlung gelangt als Geschenk an die North Dakota State Univerity

English


Wundern Sie sich nicht, falls Sie das Reineke Fine Arts Center an der Nord Dakota Staatsuniversität besuchen oder ein Bison Fussballspsiel im neuen Fargodome anschauen, wenn Sie dazu die vertrauten Kkänge der Champagnermusik von Lawrence Welk hören

In Juli 1992 wurde die NDSU der Verwahrungsort für die Lawrence Welk Sammlung, eine Anthologie von etwa 15,000 musikalischen Arrangements des berühmten Bandleaders, dessen glänzende Laufbahn mehr als ein halbes Jahrhundert umspannte. Vieles von dieser Musik wurde für die "Lawrence Welk Show" verwendet, und wir haben nun das Privileg, diese vorzügliche Sammlung in Welks geliebtem Heimatstaat zu bewahren.
Der Universitatesarchivar John Bye, links, und Autor Mike Miller
besichtigen kostbare Artikel bei der Lawrence Welk Sammlung an der Norddakota
Staatsuniversitaet.

Ich erinnere mich noch an die erste Radiosendung der "Lawrence Welk Show" vor langer Zeit 1955 in Strasburg, North Dakota, wo meine lebenslange Freundshaft mit der Familie Welk begann. Und ich weiss noch, wie ich die Schwestern von Mr. Welk Anna, Mary und Agatha besuchte, die meine Nachbarinnen waren. Wenn ein Brief von ihrem berühmten Bruder kam, las ich ihn gewöhnlich vor, da ihre Muttersprache deutsch war und sie nicht viel englisch lesen konnten. Ich erinnere mich auch an die vielen Male, wenn Lawrence Welk heimkam und er einfach einer von uns in der eng verbundenen deutschrussischen Gemeinschaft war.

Vielleicht war gerade diese Beziehung zur Familie Welkk ein wichtiger Umstand bei ihrem Entschluß, die Sammlung der NDSU zu übergeben. Shirley Welk Fredricks, der leitenden Direktorin der Lawrence Welk Foundation und Welks ältester Tochter, war sehr viel daran gelegen, dass die Materialien ihres Vaters erhalten blieben und Musikern und Studierenden zugänglich gemacht würden. Mit diesem Ziel vor Augen führte unser erstes Gespräch über die Verbringung der Sammlung an die NDSU schon nach zwei kurzen Jahren zu ihrer Verwirlichung.

Links, der junge Herr Welk strahlt hinter einem ersten Akkordeon mit eigener Namensaufschrift, auch bei einer esten Platte, aufgezeichnet bei der Firma Gennett. (R.:) Auf einem Publicityfoto vom Jahre 1941: Der junge
Kapellmeister zusammen mit seiner "Champagne Lady" Jayne Walton und Pianist-Komiker Tommy Sheridan.

Im Namen ihrer Familie und der Lawrence Welk Group, Inc. betraute Mrs. Fredricks die NDSU mit der Aufgabe, die Hinterlassenschaft ihres verstorbenen Vaters "sicher aufzubewahren und sie für die Nachwelt zu erhalten." "Es gibt einfach keinen besseren Ort für diese Sammlung, als in diesem Staat und an dieser Institution, die ja so tief wie unser Vater in dem spezifischen kulturellen Erbe verwurzelt ist. Wir wüschten uns für die Sammlung eine dauerhafte Bleibe, und die NDSU ist sich der Bedeutung der Beiträge von Lawrence Welk für dem Staat und die Musikwelt bewußt."

Don Stowell, der Direktor der Fakultät der Schönen Künste an der NDSU, stellt fest: "Die Welkmusik ist eine Quelle für die Nation und eine Musik, die man lebendig erhalten, spielen und Studierenden und Musikern für immer zugänglich machen sollte."

Der Bibliotheksdirektor der NDSU, John Beecher, sagte, dass die Sammlung für den Staat, die Region und die Nation eine gleichermaßen wertvolle Quelle darstelle.

Der `Grand Forks Herald' stellte am 9. Juli 1992 in einem Leitartikel mit der Schlagzeile: "Die Welksammlung ist `wunnerful, wunnerful'" folgendes fest: "Die Sammlung gibt unseren Universitätsbeständen ein neues Gewicht. Durch die Schenkung der Sammlung an die Universitätsbibliothek der NDSU sichert die Familie Welk künftigen Generationen ihren Erhalt und den öffentlichen Zugang und den Umgang damit. Alle Menschen in Nord Dakota sollten sich der Ehre bewußt sein, dass einer der Ihren nach Hause gekommen ist, und zwar nicht nur im Geist, sondern in Wort und Tat. In diesem Fall mit Musik und immer mehr Musik."

In der Gedenkrede bei der Beerdigung ihres Vaters am 20.Mai 1992 sagte Mrs. Fredricks unter anderem: "Die harte Jugend, verbunden mit Entbehrungen aller Art gaben ihm die nötige Kraft, als er allein aufbrach, um als Autodidakt seinen Weg zu finden. Er machte sich nichts daraus, in Kornfeldern oder Autos zu schlafen. Ein Leben mit der Musik, das in seinem Akkordeon Ausdruck gefunden hatte, erscheint wie ein Wunder. In diese Musik ließ er sein tiefes Empfinden für das Wunderbare, für die Freude und die Lebenslust einströmen. Und die Leute hörten und hören ihm zu, damals wie heute."

Die Ankunft der Sammlung

Als die Lawrence Welk Collection im Februar 1993 auf dem Universitätsgelände angeliefert wurde, entdeckten wir zu unserer Freude eines von Mr. Welks Akkordeoens. Zugleich enthält die Sammlung Dutzende von Notizeften. Die Seiten sind voll von Zeitungsausschnitten und -anzeigen von Nord Dakota bis nach Peoria und Chicago, New York und Dallas, die bis zu den späten 20er Jahren zu den Anfängen seines öffentlichen Auftretens zurückgehen. Diese Sammelalben und die musikalischen Arrangements ergeben ein einmaliges historisches Dokument über das Leben und die Karriere eines der berühmtesten Männer Nord Dakotas. Lawrence Welk starb am 17.Mai 1992 im Alter von 89 Jahren.

Die Angehörigen der Universität geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Sammlung eines Tages das Kernstück eines Kulturarchivs von Nord Dakota bildet. In seiner Rede bei der Ankunft der Welk Collection sagte Tom Isern, der Direktor des Nord Dakota Instituts für regionale Studien, daß die Sammlung für Fachgelehrte der ganzen Nation und der ganzen Welt eine Große Anziehungskraft habe. "Hier handelt es sich um etwas Echtes," sagte er. "Lawrence Welk war Amerikas `Musikmacher'. Er war das Produkt Amerikas. Er war der Stolz Amerikas."

Der Präsident der NDSU, Jim Ozburn, stellte fest: "Dadurch, daß wir seine Sammlung pfleglich bewahren, erhalten wir auch für künftige Generationen seinen Geist lebendig. Fachleute werden seine Geschichte erforschen, Musiker werden seine Lieder spielen, und die Leute werden dazu tanzen."

Der Archivar der Universität, John Bye, machte folgendes klar: "Diese Fülle von Musikmaterial stellt für das Personal des Archivs eine einmalige Herausforderung dar. Die Sammlung macht einen völlig neuen Typ historischer Dokumentation nötig, die einem Typ von Fachmann, der normalerweise nichtmit Archivunterlagen vertraut ist, einen leichteren Zugang verschaffen muß. Wir werden auch Problemen des Copyrights und des Erhaltungszustands erhöhte Aufmerksamkeit schenken und spezielle Fachkataloge ausarbeiten müssen, die den Bedürfnissen von Musikern entgegenkommen und Antworten auf Benutzeranfragen von außerhalb ermöglichen."

Zusätzliches Material für die Sammlung

Es ist vorgesehen, daß Videobänder der 1700 Fernsehprogramme und Tausende von Diapositiven und Fotografien zur Sammlung hinzukommen. 27 Jahre lang erschien die Lawrence Welk Show im nationalen Fernsehen. Sie begann 1951 in einem lokalen Sender von Los Angeles und wurde 17 Jahre lang von ABC fortgeführt.

Bis 1982 lief die Show weiter in einem nationalen Verbund. Seit 1987 wird sie jede Woche von 272 öffentlichen Fernsehstationen ausgestrahlt. Auch heute ist sie immer noch, gemessen an der Einschaltquote, die Nummer Eins auf PBS. Margaret Heron, der leitenden Produzentin der Lawrence Welk Syndication zufolge war die Spezialsendung für PBS im März 1993 eine der einträglichsten überhaupt.

Die Geschichte der Fernsehübertragungen umfaßt auch das Publikum, das sie erreichten, die sepzielle Art der Werbung und die Kultur, die sie in das amerikanische Heim brachten. All diese Dinge sind wichtig für das Studium volksnaher Musik. Die Sammlung bietet eine günstige Möglichkeit, die Legende eines Mannes zu untersuchen, der zum festen Begriff in der amerikanischen Musikwelt wurde.

Lawrence Welks Herkommen und sein musikalischer Werdegang

Nachdem ich die Bedeutung und weitere Pläne für die Lawrence Welk Collection umrissen habe, möchte ich auch kurz auf sein Leben und seine Jugend in den Prärien von Dakota eingehen. Lawrence Welk war der Sohn deutschrussischer Neusiedler, die 1893 aus den deutsch-katholischen Schwarzmeerdörfern der Ukraine auswanderten und sich in südzentral-Nord Dakota in sog. `Heimstätten' ansiedelten. Seine Urgroßeltern Moritz und Magdalena Welk waren 1808 aus einem elsässischen Dorf in Frankreich in die Ukraine eingewandert. Die Eltern von Lawrence waren Ludwig und Christina Welk, geboren Schwahn. Ludwig Welk war Bauer, wurde daneben aber auch Grobschmied wie schon seinerzeit sein Vater in der Ukraine. Acht Kinder kamen in dem `Grassodenhaus', einem Lehmbau, der heute noch auf dem Grund der Heimstätte steht, zur welt. Die jüngste Schwester von Lawrence, Eva, ist noch am Leben. Sie hat großzügig einige ihrer geliebten Erinnerungsstücke an ihren Bruder der Lawrence Welk Collection zur Verfügung gestellt.

Der arme Bauernjunge, den die Liebe zur Musik dazu trieb, die Heimat zu verlassen und seinem Traum zu folgen, gründete sowohl sein Orchester als auch die "Musikalische Familie", die die größte und treueste Anhängerschaft in der Geschichte des Fernsehens fanden.

Als er 17 Jahre alt war, wollte er die Musik zu seiner Lebensaufgabe machen. Er überredete seinen Vater, ihm für $400 ein Akkordeon zu kaufen, und zwar mit dem Versprechen, daß er für die nächsten vier Jahre auf der Farm bleiben und ihm alles Geld geben würde, das er bis dahin einnahm, wenn er zum Tanz auf der Tenne aufspielte. Er besaß wenig Geld und sprach kein Englisch, da er in der deutschsprachigen Dorfgemeinshaft von Strasburg aufgewachsen war. Begabung, der unbändige Wunsch, es zu etwas zu bringen und die Wertvorstellungen, die ihm seine strenge deutsch-katholische Erziehung eingepflanzt hatten, erwiesen sich als mehr als genug dafür.

Der erste Erfolg stellte sich ein, als George T. Kelly ihn für die "Peerless Entertainers", eine Gruppe von reisenden Musikanten und Schauspielern, anwarb. In den dreißiger Jahren ging er von dort aus zu Radio WNAX in Yankton, Süd Dakota. Welks "Novelty Orchestra" wandelte sich zum "Honolulu Fruit Gum Orchestra", schließlich in seiner letzten Metamorphose wurde daraus die legendäre "Champagne Music of Lawrence Welk".

Als eine der großen Bands der vierziger Jahre spielte das Orchester 10 Jahre lang im Trianon Ballsaal in Chicago, 1951 trat die Band in der Fernsehstation KTLA in Los Angeles nach der Spätvorstellung eines Films auf. Sie fand enormen Anklang. Während der nächsten vier Jahre gewann sie eine riesige Anhängerschaft in Süd Kalifornien.

1955 begann die Folge der Lawrence Welk Shows im ABC Fernsehen, wo sie 16 Jahre lang bis 1971 blieben. Dann wurden sie von mehreren Stationen zugleich übernommen. Überall in Amerika bestätigte sich, was das lokale Publikum schon seit langem wußte: Das Welk Orchester spielte eine Musik, die bei vielen Amerikanern belliebt war. Und das Land liebte Lawrence. Seine Schüchternheit, sein Lächeln, das Vergnügen, das er selbst an seiner Vorstellung hatte und sein manchmal drolliges Englisch machten ihn zum Publikumsliebling. "Wunnerful, wunnerful" und "ah-one and ah-two" sind in den amerikanischen Wortschatz eingegangen.

Im October 1987 hatte die Lawrence Welk Show ihr Debut bei PBS, und seither hat sie die höchste Bewertung aller PBS Programme erhalten. Im März 1993 sendete PBS: "Von Herzen: ein Zeichen der dankbarkeit für Lawrence Welk und den Amerikanischen Traum".

Gedanken und Gedenken seiner Kinder

Shirley Welk Fredricks stellte in der Gedenkrede für ihren Vater folgendes fest: "Seine Show war eine der ersten, die Talente und Interpreten aller Rassen vorstellte und die Musik vieler Religionen spielte und damit zeigte, wieviel Positives sie zur amerikanischen Kultur beitrugen. Er war der erste Unterhaltungskünstler, der in seiner Gruppe und seinem Orchester eine Gewinnbeteiligung einführte, eine Maßnahme, die heute noch praktiziert wird."

Lawrence Welk sprach immer mit großer Liebe von seiem Geburtsort und seinem Heimatstaat. Sein Sohn Larry Welk sagte im Juni 1992 anläßlic der Einweihung der Welk Heimstätte bei Strasburg: "Sein Leeben lang kam ein Leuchten in seine Augen, wenn das Wort Strasburg fiel. Es rief Erinnerungen an Leute und Szenen seiner Kindheit wach. Mein Vater war der Sohn von Einwanderern der ersten Generation in diesem Lande, die sich mit den Spannungen zwischen einer Kultur der Alten Welt, einer Kultlur der Lebensregeln und Traditionen und einer Kultur der Neuen Welt, das heißt: der Wißbegierde, der Unabhängigkeit und unterschiedlicher Wertvorstellungen auseinandersetzen mußte. In seinem Leben wurden die wetteifernden Kräfte dieser beiden Welten sichtbar. Wenige Männer oder Frauen seiner Generation konnten diese beiden Welten so erfolgreich in ihrem Leben und Werk in Einklang bringen wie er."

Die Geburtsstätte von Lawrence Welk

Heute ist die Heimstätte, wo Lawrence Welk geboren wurde, durch eine sorgfältige Restaurierung in den Zustand von 1920 zurückversetzt worden. Sowohl das Herkommen der Welks als deutschrussische Familie als auch ihr Neusiedlerleben spielen eine wesentliche Rolle bei der Ausgestaltung der Heimstätte als nationales historisches Denkmal. Für Amerikaner jedweder ethnischer Herkunft, deren Vorfahren auf den grossen Ebenen unseres Landes Pionierarbeit geleistet und sie besiedelt haben, wird sie mit Sicherheit Verständnis und Anerkennung für jene mutigen und hart arbeitenden Menschen wecken, die die grundlage für unseren heutigen Lebensstandard geschaffen haben.

Die Kultur der Russlanddeutschen ist ein wichtiger Aspekt für das Studium der Familiengeschichte der Welks. Die "Germans from Russia Heritage Collection" an der NDSU ist eine der Haulptquellen dafür in Nordamerika. Zukünftige Pläne beziehen Ausstellungen von Materialien aus der Lawrence Welk Collection ebenso ein wie Lehrschauen über das Leben der Deutschen aus Russland in den nördlichen Ebenen.

Der Ausbau der Lawrence Welk Collection

Die NDSU will sich tatkräftig darum bemühen, zusätzliches Material zu erwerben, das mit Welk in Zusammenhang steht, wie z.B. Fotografien, Gegenstände, Aufzeichnungen mündlicher Interviews, persönliche Schriftstücke und anderes. Wer über entsprechendes Material verfügt, wird gebeten, eine Schenkung an die Sammlung in Betracht zu Ziehen.

1992 wurde das Kommittee für die Lawrence Welk Collection an der Universität gegründet. John W. Beecher, der Direktor der Bibliotheken, hat den Vorsitz. Zu den weiteren Mitgliedern gehören: Dekan Thomas Isern, Direktor des Nord Dakota Instituts für regionale Studien; John E. Bye, Archivar der Universität; Dr. Donald Stowell, Direktor der Fakultät der Schönen Künste; Rick Ekstrom, Abteilung Archivesture; David Wahlberg für Universitätsbeziehungen und Michael M. Miller, Bibliograph der Russlanddeutschen. Dr. Robert W. Groves, Professor für Musik an der NDSU, erhielt einen Zuschuss vom North Dakota Humanities Council, um mündliche Interviews mit Mitgliederern der "Musical Family" von Lawrence Welk zu vervollständigen. Anläslich seiner Besuche bei Mitgliedern der Show, einschlieslich JoAnn Castle und Johnny Klein, der aus Strasburg, Nord Dakota stammt, machte Dr. Grove die Erfahrung, das die Arbeit für Lawrence Welk hohes Ansehen genos und das er sich mit einigen der besten Musiker umgab. "Lawrence Welk war ein Genie, wenn es darum ging, mit seinem Publikum und seiner Musical Family eine beziehung zu schaffen," stellt Dr. Grove fest. "Er war immer dann am besten, wenn er sich live präsentieren konnte." Welk spielte nicht das, was er selbst für gut fand, sondern das, was seiner Meinung nach sein Publikum hören wollte.

Es bestehen Pläne für eine Neuauflage von Welks Autobiograhie: "Wunnerful, wunnerful". Die Dissertation von William K. Schwienher: "Eine beschreibende analyse der Lawrence Welk Show als einzigartiges soziologisches Phänomen", ist als Buch erschienen -eines der besten seiner art - und trägt den Tritel: "Lawrence Welk: eine amerikanische Institution".

Champagne Music kommt nach Branson, Missouri

Ab Anfang Mai 1994 wird der wunderbare Klang von Lawrence Welk und seiner Musical Family aufs neue Menschen jeden Alters begistern. Die Welk Group, Inc., hat die einrichtung des 20 Millionen Lawrence Welk Theaters und Vergnügungszentrums in Branson, Missouri, bekanntgegeben, Amerikas neuestes Unterhaltungsmekka. Den Plänen nach wird das Projrkt aus einem Theater mit 2,300 Sitzen, einem Luxushotel mit 160 Zimmern und einem Restaurant mit 500 Plätzen bestehen.

Bei der feierlichen Grundsteinlegung sagte Larry Welk: "Meinen Vater hat nichts mehr begeistern können, als in den Mittel western zu kommen und seine vielen heimischen Fans zu unterhalten. In solchen Augenblicken fühlte er, das er wirklich zu diesen Menchen gehörte, die er liebte und deren Wertvorstellungen er teilte und schätzte. Vater fand es immer richtig, auf seine Fans zu hören, um zu wissen, welche Musik und welche Art von Unterhaltung sie am liebsten mochten, und dann tat er alles, um ihnen sein Bestes zu geben. Auf eine sehr reale Weise haben seine Fans und die Kultur des Mittelwestens, der sie ja angehörten, seine Show mitgestaltet. Die Show enstand und gedieh in der Wiege des Mittelwestens, aber sie wuchs über die Grenzen hinaus, und die ganze Nation schloss sie ins Herz."

Lawrence Welks Beitrag zur amerikanischen Musik wird sich noch verstärken durch das neue Theater in Branson, das Lawrence Welk unterhaltungszentrum in der Nähe von Escondido in Kalifornien und die Show im öffentlichen Fernsehen. Das ist einerseits wichtig, während andererseits die NDSU die Lawrence Welk Collection weiter ausbaut.

Mit einer so grossen und noch wachsenden Sammlung wird es in Zukunft viele verantwortungsvolle Aufgaben geben. Lawrence Welk liebte seinen Heimmatstaat und glaubte an ihn, und es ist eine auserordentliche Ehre zu wissen, das seine Familie genauso empfindet. Die Heimkehr der Lawrence Welk Collection nach Nord Dakota ist wahrhaftig ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist, und die NDSU wird sich darum bemühen, diese wertvolle Sammlung mit der gleichen Achtung und Hingabe zu bewahren, die auch Mr. Welk jedem Bereich seines langen und erfüllten Lebens hat angedeihen lassen.

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